Aktuelles

Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in Remscheid ist ein Zusammenschluss der fünf anerkannten Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege.

  • Die AWO
  • der Caritasverband
  • der Paritätische
  • das Deutsche Rote Kreuz und
  • das Diakonische Werk

bündeln in diesem Zusammenschluss ihre Kompetenzen.

Die Verbände der freien Wohlfahrtspflege haben ihren Ursprung in verschiedenen religiösen Gemeinschaften und/oder gesellschaftlichen und sozialen Bewegungen.

Sie eint das Ziel, schwachen, benachteiligten und aus der Gesellschaft ausgegrenzten Menschen zu helfen. Eine Fülle von gemeinsamen Zielvorstellungen und durch den Wandel gesellschaftlicher Werte, Einstellungen und Rahmenbedingungen bedingten Herausforderungen, legen eine enge Abstimmung und Zusammenarbeit in vielen Bereichen nahe.

Kommunen und Staat übertragen den Verbänden gemäß dem Subsidiaritätsprinzip zahlreiche soziale und gesundheitspolitische Aufgaben. Die Verbände wirken somit maßgeblich an der Gestaltung und Wahrung des sozialen Netzes in Deutschland mit.

Wir nutzen unser professionelles Wissen und die Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag mit den Menschen in unserer Stadt, um auf besonderen Handlungsbedarf im sozialen Bereich hinzuweisen. Wir initiieren neue soziale Dienste und wirkt an den Beschlüssen der sozialpolitischen Gremien mit.

Die AGW verfolgt das Ziel, die Sozial-, Gesundheits-, Jugend- und Migrationspolitik im Stadtgebiet mitzugestalten. Dazu gehören der regelmäßige Austausch innerhalb der Verbände und der Dialog mit den Partnern unter anderem in Politik, Verwaltung sowie weiteren öffentlichen Einrichtungen. Die AGW will als Interessenvertretung – auch und gerade der Betroffenen – die bestehenden Angebote sichern und entwickelt die soziale Arbeit in Remscheid weiter.

Die AGW leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt Remscheid.

Derzeitiger Sprecher der Arbeitsgemeinschaft ist Herr Rainer Morteln vom Deutschen Roten Kreuz.

Tag der Ersten Hilfe 2020

Das Deutsche Rote Kreuz bietet ein großes Angebot von Erste Hilfe Kursen für verschiedene Zielgruppen an.

Am 12. September 2020 ist Tag der Ersten Hilfe. Ziel dieses weltweiten Aktionstages ist, die Bedeutung qualifizierter Nothilfe im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Wer einmal hilflos einer Notsituation gegenübergestanden hat, weiß um die Bedeutung der fachgerechten Ersten Hilfe. Ohne Auffrischung ist jedoch genau solch eine Situation zu erwarten. Deshalb empfiehlt das DRK Remscheid dringend, sein zumeist vor der Führerscheinprüfung erlangtes Wissen regelmäßig aufzufrischen. Denn mit Unfällen, Verletzungen und Katastrophen kann man tagtäglich konfrontiert werden – im eigenen Haushalt, auf der Straße, am Arbeitsplatz, in Schulen, KiTa oder in der Sporthalle. Die Bandbreite der Ersten Hilfe reicht von der Versorgung kleinerer Wunden bis hin zur Einleitung lebensrettender Sofortmaßnahmen bei Atemnot oder Kreislaufstillstand. Ein hoher Praxisanteil ist bei den Lehrgängen des DRK-Remscheid obligatorisch. Beispielsweise steht ein Übungsdefibrillator zu Trainingszwecken zur Verfügung.
Informieren Sie sich über unser weitreichendes Kursangebot. Wir beraten Sie gerne.

Termine für unsere Erste Hilfe Schulungen finden Sie hier …

Siebter Remscheider Blutspende-Marathon

Rund 480 Menschen haben beim siebten Blutspendemarathon
am 10. August 2020 in der Sporthalle Hackenberg Blut gespendet.

Wir danken den vielen Spenderinnen und Spendern,
den Helferinnen und Helfern, Radio RSG und
dem Remscheider General-Anzeiger, ohne euch
wäre diese wichtige Aktion nicht möglich gewesen.

Weitere Impressionen erhalten Sie hier >>>

DRK Remscheid - Blutspendemarathon 2019

Sechster Remscheider Blutspende-Marathon

Mehr als 540 Spenderinnen und Spender
sind zum sechsten Blutspendemarathon
am 26. August 2019 gekommen – vielen Dank!!!!!

Danke sagen wir auch den vielen Helferinnen und Helfern,
Radio RSG und Remscheider General-Anzeiger, ohne euch
wäre diese wichtige Aktion nicht möglich gewesen.

Weitere Impressionen erhalten Sie hier >>>

DRK Remscheid erweitert Tagespflege

Durch einen umfangreichen An- und Umbau kann das DRK Remscheid in seiner Tagespflege künftig mehr Gäste begrüßen.

Dem wachsenden Pflege- und Betreuungsbedarf für die ältere Generation kommt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Remscheid mit der Erweiterung seiner Tagespflege nach. Auf rund 100 Quadratmetern entstehen zwei neue Ruheräume sowie ein modern ausgestattetes Pflegebad. Mit der Vergrößerung gehen auch die Neugestaltung und Modernisierung der bestehenden Räume – wie zum Beispiel die Vergrößerung des vorhandenen Aufenthaltsraums – einher, was die Aufenthaltsqualität für die Tagesgäste noch einmal verbessern werde, sagt Marina Courtz, Pflegedienstleiterin der DRK-Tagespflege.

In einem schmucken und gemütlichen Ambiente werden derzeit 32 Seniorinnen und Senioren im Alter von 62 bis 107 Jahren betreut, was 14 Betreuungsplätzen entspricht. Die Tagesgäste können wählen, wie oft und an welchen Tagen sie das Angebot in Anspruch nehmen. Durch den Umbau wird die Platzzahl nun um weitere vier Plätze erweitert. In der Praxis sieht es so aus, dass die Menschen am Morgen zu Hause abgeholt und gegen 16 Uhr wieder zurückgebracht werden. In der Tagespflege wird gemeinsam gefrühstückt, zu Mittag gegessen und am Nachmittag Kaffee getrunken. Weiterhin gibt es ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm mit gemeinsamen Gymnastik- und Spielrunden, mit Singen, Kreuzworträtseln, Vorlesen und vielen Gesprächen. Genauso ist Zeit zum Ausruhen und Entspannen. Geburtstage und Feste im Jahreskreis werden ebenso gefeiert. Sonnenstunden erleben die Gäste gemeinsam auf der Terrasse. Sollte eine Behandlungspflege – wie zum Beispiel Blutzuckermessung und Insulin spritzen – nötig sein, ist auch dies durch examinierte Fachkräfte möglich.

Pflegedienstleiterin Marina Courtz und ihre Stellvertreterin Mariella Gentile erleben tagtäglich, wie ihre Gäste durch die Gesellschaft und die liebevolle Betreuung aufblühen. Ganz klar ist die Tagespflege ein Programm gegen Einsamkeit. „Vor allem werden soziale Kontakte wiederhergestellt und gefördert. Vielfach kann damit ein Heimaufenthalt vermieden oder zumindest hinausgezögert werden“, hat Marina Courtz erfahren. Und sie ist immer wieder beeindruckt, wie schnell neue Gäste integriert sind. „Wer morgens noch zögerlich gekommen ist, geht am Nachmittag begeistert nach Hause.“

Nicht zuletzt bedeutet Tagespflege eine große Entlastung für die pflegenden Angehörigen, die während der Betreuungszeit beruhigt ihrer Arbeit oder privaten Terminen wie Arztbesuchen oder Verabredungen nachgehen können.

Wichtig zu wissen: Ab Pflegegrad 2 beteiligen sich die Pflegekassen an den Kosten der Tagespflege, ohne dass man Abstriche beim ambulanten Pflegedienst machen muss, der weiterhin die Betreuung zuhause übernimmt.

Gerne können Interessierte einen kostenlosen Schnuppertag in der DRK-Tagespflege erleben, um sich das Angebot anzuschauen. Kontakt über Pflegedienstleiterin Marina Courtz, Telefon 0 21 91/4 601 620.

Bildunterschrift:

Marina Courtz (r.) und Mariella Gentile freuen sich über mehr Platz, der weiteren Gästen das Angebot der DRK-Tagespflege ermöglichen wird. Der Blick in die Baupläne lässt Vorfreude aufkommen.

Foto: DRK Remscheid